Aktuelles von der Steuerfront

10. April 2013

GmbH neu, Privatanteil von betrieblichen Pkw, ärztliche Leistung.

Voraussichtlich ab 1. Juli 2013 wird das Mindest-Kapital der GmbH auf 10.000,-- reduziert, damit sinkt auch das aufzubringende Mindest-Barkapital auf 5.000,-- und wird die Mindest-Köst auf 500,-- jährlich sinken. Mindest-Köst-Zahlungen für 2013 werden jedoch noch nicht angepasst, hier bleibt´s bei 1.750,--
Geschäftsführer werden verpflichtet, eine Generalversammlung unverzüglich einzuberufen, wenn das Stammkapital zur Hälfte durch Verluste aufgebraucht ist. Außerdem muss eine solche Versammlung einberufen werden, wenn die Eigenkapitalquote unter 8 % sinkt oder wenn die fiktive Schuldentilgungsdauer mehr als 15 Jahre beträgt. Wird dies nicht gemacht droht die persönliche Haftung des Geschäftsführers.

In Anlehnung an die deutsche Rechtsprechung wird von Steuerexperten nunmehr die Ansicht vertreten, dass von einem betrieblichen Pkw auch ohne Fahrtenbuch keine Privatnutzung mehr ausgeschieden werden muss, wenn im Privatbereich ein Fahrzeug zur Verfügung steht, welches dem betrieblichen Fahrzeug in Status und Gebrauchswert vergleichbar ist.
Das ist allerdings nur eine Rechtsansicht, ob das Finanzamt dem folgt ist noch nicht bekannt.

Die ärztliche Leistung einer Schönheitsoperation und von ästhetischen Behandlungen ist seit 15. Dez. 2012 nur noch dann unecht von der Umsatzsteuer befreit, wenn diese Behandlung nach medizinischen Indikationen erforderlich ist, der Begriff der „Heilbehandlung" muss erfüllt sein.

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