Abgabenänderungsgesetz 2014

23. Februar 2014

Ab 1. März 2014 treten weite Teile dieser Änderungen in Kraft, nachfolgend eine kleiner, stichwortartiger Auszug aus diesem Gesetz, eingeschränkt auf jene Teile, welche eine Mehrzahl von Steuerpflichtigen betrifft:

Langfristige Rückstellungen: Neuregelung der Bewertung.
Investitionsbedingter Gewinnfreibetrag: Wertpapiere gehören nicht mehr zu den begünstigten Wirtschaftsgütern.
Einschränkung der steuerlichen Betriebsausgaben für Entgelte für Arbeits- und dienstnehmerähnliche Werkverträge auf € 500.000,-- jährlich.
Geänderte Besteuerung von Sonderzahlungen bei hohen Bezügen.
Kleinbetragsrechnung: Neue Grenze bei € 400,-- brutto.
Extra-Hinweis: Aufgrund einer Änderung der Ust - Richtlinien ist es nunmehr auch bei Inlandsrechnungen ratsam eine Überprüfung der UID-Nummer des Rechnungsaustellers vorzunehmen um einen gesicherten Vorsteuerabzug vornehmen zu können.
Gesellschaftssteuer: Abschaffung mit 31. Dez. 2015
Kraftfahrzeugsteuer: Gestaffelte Erhöhungen, leistungsschwache Fahrzeuge werden bevorzugt behandelt.
Normverbrauchsabgabe: Nur noch der CO2 Ausstoß bildet die Bemessungsgrundlage, bei Motorrädern bleibt jedoch der Hubraum maßgeblich für die NOVA.
Die GmbH - Light ist Geschichte, die vorherigen Werte für das Mindestkapitel sind wieder in Kraft. Allerdings gibt es ein Gründungsprivileg, wonach zunächst mit dem verminderten Kapital begonnen werden darf, allerdings ist dieses Privileg nach 10 Jahren beendet. Innerhalb dieser Zeit ist durch gesetzliche Rücklagen bzw. durch Kapitaleinzahlungen auf das "normale" Mindestkapital aufzustocken.

Zurück zur Übersicht