Themenübersicht

02.05.2018 - Änderung steuerliche Vorschriften, Kurzmeldung

1) Das BMF hat mittels Verordnung die Bewertung der KfZ-Bezüge für Privatfahrten von wesentlich beteiligten Gesellschafter-Geschäftsführer (GS-GF) geregelt. Demnach besteht die Möglichkeit entweder die Bewertung nach § 4 der Sachbezugswerte-VO anzuwenden oder die tatsächlichen, auf die private Nutzung entfallenden KfZ-Aufwendungen und unter Nachweis eines Fahrtenbuches anzusetzen. Die Verordnung ist erstmalig auf die Veranlagung 2018 anzuwenden. 2) Änderung Umsatzsteuer: Für Umsätze ab dem 1. November 2018 beträgt der Umsatzsteuersatz für die Beherberung incl. Nebenleistungen sowie die Vermietung von Grundstücken für Campingzwecke wieder 10 %.    

20.12.2016 - Änderungen bei den Sonderausgaben ab 2017

Im Jahr 2017 tritt eine wesentliche Änderung bei der Berücksichtigung von Sonderausgaben im Rahmen der Steuerveranlagung ein: Bestimmte Sonderausgaben, nämlich Beiträge an Kirchen und Religionsgesellschaften, Spenden an begünstigte Spendenempfänger oder an freiwillige Feuerwehren und Landesfeuerwehrverbände,Beiträge für eine freiwillige Weiterversicherung einschließlich desNachkaufs von Versicherungszeiten in der gesetzlichen Pensionsversicherung und vergleichbare Beiträge an Versorgungs- und Unterstützungseinrichtungen der Kammern der selbständig Erwerbstätigen sowie Zuwendungen zur Vermögensausstattung einer gemeinnützigen Stiftung werden nur mehr auf Grundlage eines elektronischen Datenaustausches in der Veranlagung (automatisch) berücksichtigt und können nicht mehr in einer Erklärung beim Finanzamt geltend gemacht werden.   Der Zahler, der die Zahlung als Sonderausgabe berücksichtig haben möchte, muss dem Zahlungsempfänger (z.B. Spendenorganisation, Feuerwehr, Kirchenbeitragsstelle) seinen Vor- und Zunamen sowie sein Geburtsdatum, bekannt geben. Ohne Bekanntgabe dieser Daten können solche Sonderausgaben in der Veranlagung nicht mehr berücksichtigt werden.   Es wird nicht mehr möglich sein, die von der Datenübermittlung erfassten Sonderausgaben in der Steuererklärung geltend zu machen. Die Bekanntgabe der Daten bewirkt, dass alle Zahlungen (auch für Folgejahre) der Finanzverwaltung übermittelt werden. Der Steuerpflichtige kann die Übermittlung aber jederzeit widerrufen, sodass dann keine Übermittlung mehr erfolgen darf. Um Fehler zu vermeiden, ist es wichtig, dass die Daten (Vor- und Zunamen sowie sein Geburtsdatum) korrekt bekannt gegeben werden. Der Name wird mit der Schreibeweise im Meldezettel verglichen.   Es ändert sich nichts hinsichtlich der Berücksichtigung von Spenden als Betriebsausgaben. Diese sind unverändert in der Steuererklärung anzugeben.   Falls ein Bescheid nicht stimmt weil die Übermittlung falsch ist, dann erhebt man Beschwerde beim Finanzamt und wendet sich an die Organisation mit der Bitte, den Fehler zu beheben. Erfolgt das, wird der Beschwerde stattgegeben und die Übermittlung berücksichtig. Wir der Fehler nicht behoben, obwohl glaubhaft ist, dass der Steuerpflichtige den Betrag tatsächlich geleistet hat, wird der Betrag trotzdem berücksichtigt      

16.03.2016 - Registrierkassenpflicht bleibt

Der VfGH hat die Registrierkassenpflicht bestätigt jedoch mit folgender Änderung: Eine Rückbeziehung der Bestimmung in Zeiträume von dem 1. Jän. 2016 ist nicht zulässig. Somit beginnt auch der Beobachtungszeitraum für den Bestand einer Registrierkassenpflicht erst mit 1. Jän. 2016 zu laufen. Die Pflicht, eine Registrierkasse zu haben, kann somit frühestens mit 1. Mai 2016 eintreten, falls bereits im Jänner 2016 die Grenzebeträge (mehr als 15.000,-- Umsatz, darin enthalten mehr als 7.500,-- Barumsatz) überschritten werden.

23.12.2015 - Gewinnausschüttung, SVA - Pflicht

Ab Jän. 2016 sollen lt. SVA aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen bei GSVG- pflichtigen geschäftsführenden Gesellschaftern auch Gewinnausschüttungen zur Beitragsgrundlage hinzugerechnet werden.

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19.11.2015 - Registrierkassen- u. Belegerteilungspflicht, Erlass des BMF

Nunmehr ist die finale Fassung des Erlasses zur Registrierkassen- und Belegerteilungspflicht veröffentlicht. Insbesondere sind dort auch Anleitungen zu finden, was unter einer handelsüblichen Waren- bzw. Leistungsbezeichnung zu verstehen ist. Der Erlass ist mit folgendem Link aufrufbar:  https://findok.bmf.gv.at/findok?execution=e100000s1&dokumentId=124ba02e-1f2a-42b2-9ecc-84a8771b23d6      

08.10.2015 - Registrierkassen- und Belegerteilungspflicht, update

Nachfolgend einige Details zum gegenständlichen Thema, neuester Stand:

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30.09.2015 - Steuerreform 2016

Die viel zitierte Steuerreform 2016 bringt umfangreiche Änderungen mit sich, nachfolgend werden - sehr komprimiert - die wichtigsten Bestimmungen, soweit bisher bekannt, aufgelistet. Einige Posten werden, weil nur für Wenige von Bedeutung, absichtlich nicht angeführt, insgesamt erhebt die Auflistung keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Angesichts der massiven Veränderungen ist jedem Betroffenen zu raten, für jeweils seinen eigenen Fall eine entsprechende Beratung in Anspruch zu nehmen.

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23.02.2014 - Abgabenänderungsgesetz 2014

Ab 1. März 2014 treten weite Teile dieser Änderungen in Kraft, nachfolgend eine kleiner, stichwortartiger Auszug aus diesem Gesetz, eingeschränkt auf jene Teile, welche eine Mehrzahl von Steuerpflichtigen betrifft:

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19.12.2013 - Frohe Weihnachten, einen guten Rutsch und ein erfolgreiches 2014!

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10.04.2013 - Aktuelles von der Steuerfront

GmbH neu, Privatanteil von betrieblichen Pkw, ärztliche Leistung.

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19.12.2012 - Pendlerpauschale neu

Ab dem Jahr 2013 wird das Pendlerpauschale durch eine Direktzahlung ergänzt.

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12.12.2012 - Landwirte Achtung: Änderung bei der Umsatzsteuer

Der Wechsel von der optionalen Umsatzsteuerpflicht zurück zur Pauschalierung stellt künftig einen Vorgang dar, welcher eine nachträgliche Vorsteuerkorrektur auslöst.

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05.12.2012 - Kurz vor Ende des Jahres: Maßnahmen zur Steuerminimierung

Neben den grundlegenden Möglichkeiten zur Reduzierung des steuerpflichtigen Gewinnes (mehr ausgeben, weniger einnehmen) sollen nachfolgende Gedankensplitter einige Möglichkeiten aufzeigen.

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05.12.2012 - Steuerliche Neuerungen ab 2013

Ein erster, in Stichworte gehaltener, unvollständiger Überblick über die geplanten, und sehr wahrscheinlich auch in Kraft tretenden, Änderungen.

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04.12.2011 - Kinderbetreuungskosten

Ausgaben für ein Ferienlager werden im Rahmen der außergewöhnlichen Belastung absetzbar!

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